Fulufjället Nationalpark – und warum ich so beeindruckt war
Fulufjället Nationalpark – und warum ich so beeindruckt war
In unserem Schweden – Urlaub im Mai 2019 machten wir an einem der Tage einen Ausflug zum Fulufjället Nationapark, um dort den höchsten Wasserfall Schwedens, den Njupeskär, zu bestaunen.
Angekommen war es so kalt, dass ich schon bereute, mich nicht wärmer angezogen zu haben, zumal wir beim Aufstieg auch noch durch hohen Schnee stapfen mussten.

Je höher wir kamen, desto wärmer wurde es – die Sonne schien auf uns herab, so dass wir obenrum schwitzten und untenrum kalte Füße hatten.
Der Weg selbst dauerte schon seine Zeit und war teils anstrengend, da wir immer aufpassen mussten, nicht auszurutschen. Angekommen entschädigte uns der Anblick des Wasserfalles dann für alles.

Angekommen

Es ist unbeschreiblich, wie laut und mit welcher Naturgewalt das Wasser sich in die Tiefe stürzt, während man sich selbst völlig klein und unbedeutend gegenüber dieses Naturschauspieles fühlt.
Stundenlang hätten wir dort verharren können, machten uns dann aber auf den Weg hinunter ins Tal und fanden dort auf halber Strecke einen wunderschönen Rastplatz mit Tischen und Bänken, wo wir dann erst einmal unsere Fika (Kaffeepause) hielten und sowohl die Ruhe als auch den Ausblick genossen.
Kurz vor dem Ausgangspunkt kamen wir dann noch an einem Bachlauf vorbei, an dem eine Kelle zum Wasserschöpfen und Trinken einlud.
Wer schon einmal frisches und eiskaltes Quellwasser getrunken hat, will wahrscheinlich nie etwas Anderes – auch so eine Sache, die ich an Schweden liebe – dass man da noch oft unbedenklich Wasser direkt aus Bächen und Quellen trinken kann!
Fazit
Für mich insgesamt ein beeindruckendes Erlebnis! Ich bin noch nie bei Hitze in tiefem Schnee gestapft, das allein war für mich eine neue, total coole Erfahrung – aber beeindruckt war ich am Meisten von dieser Urgewalt des Njupeskär! So laut, dass man sein eigenes Wort nicht verstehen konnte und so massiv, dass ich mir davor winzig klein vorkam.

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